Flugabwehr der Marine im Großraum Kiel/Eckernförde.
Die nachstehende Auflistung von Marine Flugabwehrbatterien
(MFlaBttr) ist nur als grober Anhalt zu sehen. Im laufe des
Krieges änderten sich meistens Art und Anzahl der Ausstattung.
Es gab in Kiel ein Flak-Kommando auf dem alten Festungsgelände des Forts Herwarth bei Pries - Dreilinden, dem etwa 36 Batterien mit über 140 Flakgeschützen schweren Kalibers unterstanden, die in der Stadt und im Umland verteilt waren.
Flugabwehr:
Die Flak unterscheidet man wie folgt:
Zur Ergänzung der Flak benötigte man Scheinwerfer. Der von den Flak-Scheinwerfern erzeugte Lichtstrahl reichte je nach Wetterlage bis zu zwölf Kilometer hoch. Im Zweiten Weltkrieg versuchten die sechs- bis achtköpfigen Bedienungen der Scheinwerfer, den an der Spitze der feindlichen Bomber fliegenden „Scout“ („Pfadfinder“) zu blenden und ihm damit die Orientierung zu nehmen.
Mit dem Lichtstrahl der Scheinwerfer wurden außerdem im Verband fliegende feindliche Flugzeuge angeleuchtet, um der Flugabwehr ein gut sichtbares Ziel zu bieten.
Zu dem kommen noch etliche Funkmessgeräte (z.B. FuMG 39 „Würzburg“, FuMG 40 „Mainz“, FuMG 41 „Mannheim“). Diese Funkmesssysteme dienten zum Verfolgen der Luftsituation, zur Warnung eigener Kräfte und zur Lenkung der deutschen Jagdflugzeuge.