Das Gebiet des Ölbergs wurde 1933 durch die Reichsmarine angekauft und für die öffendlichkeit gesperrt. Es wurden auf dem Gelände 12 riesige unterirdische Tanks gebaut. Die Tanks waren durch ein Pipelinesystem untereinander verbunden und führten zur Ölpier von wo aus die Kriegsschiffe mit Treib- oder Heizöl versorgt werden konnten. Umgekehrt versorgten Tankschiffe die Anlage mit dem benötigtem Öl.
Folgende Tankkapazitäten standen zur verfügung:
6 Tanks a 5000qm
4 Tanks a 7500qm
2 Tanks a 20000qm
Östlich der Kreisstrasse 51 befanden sich noch zwei weitere Tanks mit einer Kapazität von 20000qm im Bau. Hier Stand auch der Lokschuppen für die Rangierloks des Ölhofs.
Auf dieser Karte oben sind 2 der eckigen Tanks bereits beseitigt.
Die Bilder oben und unten zeigen einen der zwei riesigen Oelbunker.
Der zweite große Oelbunker soll in den 60er Jahren mit Hausmüll verfüllt worden sein.