Batterie Behnke:

 

Batterie Chef: -

 

Ausbau und Ausrüstung:

 

Mit dem Bau der Batterie wurde Ende 1939 begonnen. Zuerst sollte die Batterie auf der Hörnum Odde nur behelfsmässig aufgestellt werden. Hierfür wurden 4 einfache Betonbettungen für 17cm Geschütze in den Dünen erstellt. Hinter jeder Bettung befand sich noch ein Munitionsbunker.

Die 4 Geschütze vom Typ 17cm SKL/40 in MPL wurden Anfang 1940 aus der Batterie "Zenker" zur Batterie "Behnke" umgestellt. Als Leitstand fungierte eine etwa 200m südlich der Geschützstellung liegende Baracke.

 

Anfang August 1940 wurden die 4x 17cm Geschütze und 2x 2cm Flak 30 aus der Batterie "Behnke" für Küstenschutz West abgegeben.

 

Erst im Februar 1944 wurde durch eine neue Gefährdungslage mit dem erneuten Ausbau fortgefahren. Durch die neue Lage und die Invasion in Frankreich wurde ein Sofortausbau mit Bunkern und Geschützen in der Deutschen Bucht angeordnet. Die Märkische Baugesellschaft Dr. Michel wurde mit dem Ausbau der Batterie "Behnke" beauftragt. Im August 1944 wurde die Baustelle eingerichtet. Letzte Bauarbeiten fanden im Januar 1945 statt. Da es in der Marine zu diesem Zeitpunkt an passenden Geschützen mangelte, wurden nur 3x der 4x 15cm Geschütze aufgestellt.

 

Späterer Ausbau der Batterie:

  • Schwere Geschütze:    3x 15cm
  • Leichte Geschütze:      -
  • Bettung 1 und 2:         2x M-272 - Deckname: "Peter"
  • Bettung 3 und 4:         2x M-301/1a - Deckname: "Stefan"
  • Munitionsbunker:         3x M-145 - Deckname: "Marie Luise"
  • Maschinenzentrale:      1x M-384 - Deckname: "Helmut"
  • Leitstand:                    1x M-263/1 - Deckname: "Wilfried"
  • Ortungsstelle:              1x V-220 W.R. - Deckname: "Alfred" 
  • Ausführende Baufirma: Märkische Baugesellschaft Dr. Michel

 

 

Der Lageplan zeigt die Batterie am 02.03.1945. Das ganze Batteriegelände war zu dieser Zeit noch eine riesige Baustelle. Nördlich der bereits 1939 gebauten Geschützstellung befand sich die neue Geschützstellung mit Nebenanlagen. Etwas weiter westlich abgesetzt in der ehemaligen Funkmesstellung der Luftwaffe "Sybille" wurde ein Bunker vom Typ V220, zur Aufnahme eines "Würzburg-Riese" Gerätes, gebaut.

Von den 3 Munitionsauffüllräumen vom Typ M145 wurde nurnoch einer fertiggestellt.

Bei den Geschützbunkern wurde ein Kompromiss aus Bestreichungswinkel und Schutz gewählt. Dieser Kompromiss bestand aus 2 Geschützschartenständen vom Typ M272 (120Grad) und 2 Geschützständen mit offener Bettung vom Typ M301 (360Grad).

 

Geschützstand mit offener Bettung "Regelbau M301":

 

Die Fotos unten zeigen den 2008 freigespülten östlichen Regelbau vom Typ M301. Der Bunker wurden nach dem Krieg bereits gesprengt und lag viele Jahre unter Sand begraben.

Der Geschützstand bot durch seine Bauweise einen Bestreichungswinkel von 360 Grad, im Gegenzug aber keinen Schutz vor Treffern.

 

Durch das Eigengewicht der im vorderen Teil liegenden halbrunden Geschützbettung ist der Bunker nach dem Austritt aus den Dünen in 2 Teile zerbrochen.

Die beiden Fotos unten zeigen die Bruchstelle zwischen Bunker und Geschützbettung.

Geschützschartenstand "Regelbau M272":

 

Die beiden Fotos unten zeigen einen Geschützschartenstand vom Typ M270 im Museum "Bangsbo Fort" in Dänemark. Der Bunker ähnelt den in der Batterie "Behnke" gebauten 2 Schartenständen stark. Hinter dem Kampfraum befanden sich 2 kleinere Räume für jeweils 100 Kartuschen und 200 Geschosse.

Das untere Foto zeigt den Kampfraum mit 15cm Geschütz im Museum "Bangsbo Fort".

Munitionsauffüllraum "Regelbau M145":

 

Ebenso wie der Regelbau M301 wurde 2008 auch der fertiggestellte östliche Munitionsauffüllraum M145 freigespült. Heute sind die beiden freigelegten Bunker nicht mehr vorhanden. Es waren die letzten Überreste der Batterie "Behnke".

Leitstand für Seezielbatterie "Regelbau M263":

 

Maschinen-Kleinstunterstand "Regelbau M384":

 

Update 29.05.2022

 

TL Rüthen

 

Update 15.04.2022

 

BB Schleusenbunker

Funkmess Star

 

Update 05.04.2022

 

Funkmess Ferkel

 

Update 03.04.2022

 

Flugplatz Große Breite

 

Update 30.03.2022

 

KI DG Schulensee Schule

KI DG Wittschap

KI DG Hagemann

KI DG Molfsee Schule

KI LsU Amtsvorsteher

 

Update 26.03.2022

 

LS Westerland

 

Update 22.03.2022

 

Flak Grünental

 

Update 19.03.2022

 

Flak Lohe-Föhrden

Flak Hohn

 

Update 13.03.2022

 

LS Itzehoe Liethberg

BB SW 127 Schuldamm

Gefechtsst. FP Schleswig

 

Update 06.03.2022

 

BB R58c Bellmer Fleth

 

Update 05.03.2022

 

Batterie Behnke

 

Update 21.02.2022

 

SW 33 Hochdonn

Flak Klixbüll

Flugplatz Föhr

 

Update 20.02.2022

 

HH Helgoländer Allee

Gefechtsst. FP Föhr

 

Update 18.02.2022

 

Gefechtsst. FP Westerla.

Gefechtsst. FP Leck

Gefechtsst. FP Husum

Gefechtsst. FP Flensburg

Gefechtsst. FP Eggebek

Gefechtsst. FP Lübeck

 

Update 17.02.2022

 

Fu.M.G. Rieseby/Basdorf

Flugplatz Högel

 

Update 14.02.2022

 

Kiel DG Hof Hammer 

Flak Joldelund

 

Update 13.02.2022

 

Flak Tholendorf

Flak Ramstedt

Flak Nedderwatt

Flak Peissen

Flak Julianenebene

 

Update 11.02.2022

 

Flak Klintum

Flak Kating

 

Update 10.02.2022

 

WHV SW Astederfeld

WHV LSB 1500 "Trotz"

 

Update 08.02.2022

 

LSB Schäferberg

 

Update 07.02.2022

 

5./241 Pohnsdorf

Fu.M.G.-Stellung "Pelikan"

 

Update 06.02.2022

 

Luftschutz Wilhelmshaven

Luftvertei. Wilhelmshaven

 

Update 02.02.2022

 

KI LF Eichhof

KI SW Eichhof

 

Update 23.01.2022

 

HH T-750 Rethedamm

 

Update 09.12.2021

 

TB Kiel Haselbusch

 

Update 21.11.2021

 

Schartenstand Groß Olversum

 

Update 20.11.2021

 

BB R58c An der Braake

 

Update 17.10.2021

 

BB LS Ostermoorerstr.

 

Update 03.10.2021

 

7./251 Russee

BB Schleuse Friesento.

2./254 Kuden

 

Update 02.10.2021

 

KI SW Schönwohld

KI SW Kopperpahl

KI SW Strohbrück

KI SW Stampe

KI SW Schönbeck

KI SW Langwedel

KI SW Sprenger Teich

KI SW Grevenkrug

Schartenstand Kamphörn

LF Tönning See

RD SW Rickert

KI SW Blumenthal

KI LF Eisengießerei

KI SW Annenhof

KI SW Blockshagen

6./224 Grünental

KI Eichenbergskamp

KI Howaldt II

KI Howaldt I

Stellung Windbergen