Marine Flak Abteilung 271 Ugruko Kiel-Mitte:

 

Kommandeure: Korvettenkapitän M.A. Lupin        08.1939 - 06.1940

                        Kapitänleutnant    M.A. Schulz      06.1940 - 01.1942

                        Korvettenkapitän  M.A. Pegelow   01.1942 -

 

Am 20.6.1940 übernahm Kptlt. M.A. Kurt Schulz UgruKo Mitte.

 

Im Juni 1944 wurde nach Auswertung der Erfahrungen bei feindlichen Luftangriffen eine Umstellung der Leichten Flak beschlossen. Während die Geschütze vorher zumeist einzeln und weitläufig aufgebaut waren, wurden sie jetzt in 2er Aufstellung zusammengezogen. Der Tieffliegerschutz sollte jetzt vorallem abgesezten Funkmessgeräten und dem Aussenring der Kieler Luftverteidigung mit den schweren Flakbatterien zu gute kommen. Die Stellungen sollten gleichzeitig als Widerstandsnester, im Falle von Luftlande- oder Sabotageoperationen, dienen. 

Es wurden umgestellt:

35 - 2cm Waffen

2 - 3,7cm Waffen

Ausserdem wurde mit dem Ausbau des Splitterschutzes der leichten Flakhochstände an der Förde begonnen.

 

Im Juli 1944 wurden weitere 9 - 2cm Waffen in Zweieraufstellung in schwere Flakbatterien umgestellt.

Bei dem Angriff am 24.7.1944 wurden die Kasernengebäude in der Annenstraße schwer beschädigt. 3 Soldaten und Marinehelfer wurden verwundet. Aufgrund des Ausfalls der Kommandoanlagen und des UgruKos wurde die Verlegung nach Kronshagen in den neuen Bunker des Luftverteidigungskommandos eingeleitet.

 

Im August 1944 wurde die Abteilung Mitte vorläufig in das Barackenlager am Heischberg in Kronshagen verlegt. Der Einbau in das Untergeschoß war zu diesem Zeitpunkt zu 60% abgeschlossen.

Außerdem wurde die 3. Batterie nach Hassee verlegt und die Verlegung der 7. Batterie vorbereitet.

 

Im September 1944 war der Einbau der Abteilung Mitte in das L.V.K. abgeschlossen.

Zudem wurden 2 Batteriegefechtsstände der Leichten Flak aus dem Stadtgebiet ins Randgebiet gezogen. Die Verlegung von 2 weiteren Leichten Batteriegefechtsständen wurde in Angriff genommen.

Es wurden außerdem 3 2cm Einzel- und 3 2cm Doppellafetten in Dreieraufstellung umgestellt. Weitere 25 3,7cm Flak 43 wurden Kiel zugewiesen. Davon wurden bereits 19 Waffen aufgestellt. Für weitere Waffen war die Aufstellung geplant und verzögerte sich durch den Bau von Bettungen.

 

Im Oktober 1944 wurden im Zuge der Umrüstung 9 3,7cm SK C/30  abgebaut und dafür 17 3,7cm Flak 43 aufgebaut. Außerdem wurden 3 2cm Flak 38 in Wiegenlafette abgebaut und dafür 3 2cm Flak 38 Vierling aufgebaut.

 

Im November 1944 wurden weitere leichte Flakwaffen ausgetauscht.

Es wurden 11 3,7cm SK C/30 abgebaut und dafür 6 3,7cm Flak 43 aufgebaut. Außerdem wurden 4 2cm Waffen abgebaut und dafür 8 2cm Flak 38 Vierling aufgebaut.

Ausserdem wurden die Arbeiten an den Stellungen für die Waffenum- und Neuaufstellungen fortgeführt. Der Einbau des Splitterschutzes in die leichten Flak- und Scheinwerferhochstände wurde zu Ende November zu 65% abgeschlossen.

Das Bild unten zeigt das Gebäude der Marine Flak Abteilung 271 in der Kaserne Annenstrasse. Gut zu erkennen ist am Gebäude auch das Wappen der Marine Flakbrigade.

Die folgenden 3 Bilder zeigen das Stabsgebäude der Marine Flak Abteilung 271 nach dem Luftangriff vom 05.01.1944.

Der Gefechtsstand auf dem Stabsgebäude wurde knapp verfehlt.

Blick vom Gefechtsstand auf das Marinegericht am Langen Segen.

Update 22.04.2019

 

Flak Rantum Nord

 

Update 14.04.2019

 

Flak Rantum Mitte

 

Update 13.04.2019

 

Westerl. Pionierlager

Holsatia Bunker

 

Update 10.02.2019

 

TVA in Arbeit

 

Update 03.02.2019

 

Festung Sylt

Flak Regiment 14

 

Update 29.01.2019

 

DG Julienluster Weg

 

Update 25.01.2019

 

Marine Flak Brigade I

 

Update 08.12.2018

 

Flak Archsum

 

Update 05.12.2018

 

List Buttgraben

 

Update 02.12.2018

 

Flak Morsum

Flak Kampen

Flak Keitum 

TL Hitzacker