Marine-Nebelabteilung II:

 

Vernebelungen im Oktober 1943:

In Kiel wurden zur Verdichtung des Außenringes 41 Landnebelstellen neu eingerichtet. Aus den Niederlanden sind im Oktober 15 weitere Nebelboote eingetroffen.

 

Vernebelungen im November 1943:

Im Monat November wurden 16 Landnebelstellen und 9 Nebelboote neu eingesetzt.

 

Vernebelungen im Januar 1944:

Es wurden 17 Nebelgeräte bei Kronsort eingezogen und 9 in Eckernförde neu aufgestellt.

 

Vernebelungen im Februar 1944:

In Kiel wurden im Februar 1944 33 Nebelgeräte neu aufgestellt und 50 weitere zugeteilt. Geräte mit Doppelstrahlrohr wurden an Plätzen für die Tagesvernebelung aufgestellt.

 

Vernebelungen im März 1944:

Zur Schließung des südwestlichen Außenringes wurden 13 neue Nebelgeräte aufgestellt.

 

Vernebelungen im April 1944:

12 Großvernebelungen mit etwa 10 Stunden Nebeldauer,

23 Tagesvernebelungen mit etwa 9,5 Stunden Nebeldauer,

62 Einsatzbereitschaften.

Aufgrund des schleppenden Säurenachschubs ist der Bestand auf 488000Kg gesunken.

 

Vernebelungen im Mai 1944:

17 Großvernebelungen mit etwa 12 Stunden Nebeldauer,

3 Tagesvernebelungen mit einer Stunde dauer,

39 Einsatzbereitschaften an 17 Tagen.

Aufgrund von Nebelsäuremangel waren die Stellungen im Außenring nicht voll einsatzfähig.

 

Vernebelungen im Juni 1944:

10 Großvernebelungen mit etwa 10 Stunden Nebeldauer

und etwa 590000Kg Säureverbrauch.

4 Kurzvernebelungen mit etwa 30 Minuten Nebeldauer.

34 Tagesvernebelungen mit etwa 13 Stunden Nebeldauer,

81 Einsatzbereitschaften.

Wegen der Säureknappheit musste der Nebel zurückhaltend eingesetzt werden.

 

Am 14.6.1944 wurde beim Topedoübungsschießen in Eckernförde ein Nebelträgerboot durch einen Torpedo beschädigt und ist gesunken.

Im Juni wurden ausserdem 3 Offiziere und 26 Mannschafter als Sprachmittler für die Italienische Nebelabteilung eingewiesen.

 

Vernebelungen im Juli 1944:

13 Großvernebelungen mit etwa 10 Stunden Nebeldauer

und etwa 706000Kg Säureverbrauch.

3 Kurzvernebelungen mit etwa 16 Minuten Nebeldauer.

52 Tagesvernebelungen mit etwa 23 Stunden Nebeldauer,

92 Einsatzbereitschaften an 21 Tagen.

15 neue Nebelstellen fertiggestellt.

16 Nebelstellen zur Verstärkung eingesetzt.

 

Am 19.7.1944 wurde die Einweisung für 31 Sprachmittler der Italienischen Nebelabteilung abgeschlossen. Weitere 2 Offiziere und 10 Soldaten befinden sich noch in der Ausbildung.

Bei den Angriffen am 6.7. und 18.7. wurden mehrere Nebelgeräte und Fässer zerstört.

Bei dem Luftangriff am 24.7.1944 wurden etwa 50 Nebelgeräte zerstört, 3 Boote sind gesunken und 3 weitere leck geschlagen. 5 Soldaten sind gefallen, 6 schwer und 6 leicht Verwundet.

 

Vernebelungen im August 1944:

17 Großvernebelungen mit etwa 21 Stunden Nebeldauer

und etwa 1269000Kg Säureverbrauch.

2 Kurzvernebelungen mit etwa 21 Minuten Nebeldauer.

60 Tagesvernebelungen mit etwa 27 Stunden Nebeldauer,

97 Einsatzbereitschaften an 28 Tagen.

Gesamtsäureverbrauch: 1282000Kg

 

Im August wurden mehrere Nebelgeräte durch Feindeinwirkung zerstört. 8 Nebelboote wurden total Zerstört, 53 Boote bechädigt. Es sind 4 Soldaten gefallen, 3 werden vermisst, 1 Soldat wurde schwer und 5 leicht verwundet.

Zur Verstärkung des Nebeleinsatzes wurden 25 Boote der Nebelträgergruppe Wesermünde nach Kiel verlegt. Die Besatzung befindet sich noch in der Ausbildung.

Ferner wurden alle Kompanie Gefechtsstände und Bootsgruppen mit UK-Geräten versorgt.

Auf Grund von Nebelsäuremangel (Bestand=55000Kg) mussten an vielen Nebelstellen Nebelkerzen eingesetzt werden.

 

Vernebelungen im September 1944:

12 Großvernebelungen mit etwa 8 Stunden Nebeldauer

und etwa 613000Kg Säureverbrauch.

39 Tagesvernebelungen mit etwa 17,5 Stunden Nebeldauer,

97 Einsatzbereitschaften an 26 Tagen.

 

Im September wurde damit begonnen die großen Nebelfässer gegen kleinere zu tauschen. Außerdem wurde der Nebelschutz für Land- und Seeleichtbau durch Umlegung von Geräten verstärkt.

260000Kg Nebelsäure befanden sich Ende September noch im Bestand.

Durch Luftangriffe wurden 5 Unterkünfte zerstört und 10 weitere beschädigt, 4 Nebelträgerboote sind durch Brandbomben leck geschlagen, mehrere Nebelgeräte ausgefallen.

 

Vernebelungen im Oktober 1944:

13 Großvernebelungen mit etwa 10 Stunden Nebeldauer

und etwa 445600Kg Säureverbrauch.

20 Tagesvernebelungen mit etwa 9,75 Stunden Nebeldauer,

83 Einsatzbereitschaften an 28 Tagen.

 

661000Kg Nebelsäure befanden sich Ende Oktober noch im Bestand.

Für weitere Nebelabteilungen wurden 29 Offiziere und 214 Uffz. und Mannschaften Eingewiesen und Ausgebildet.

 

Vernebelungen im November 1944:

6 Großvernebelungen mit etwa 4,5 Stunden Nebeldauer

und etwa 285460Kg Säureverbrauch.

10 Tagesvernebelungen mit etwa 8 Stunden Nebeldauer,

59 Einsatzbereitschaften an 23 Tagen.

 

680805Kg Nebelsäure befanden sich Ende November noch im Bestand.

Für weitere Nebelabteilungen wurden 29 Offiziere und 214 Uffz. und Mannschaften Eingewiesen und Ausgebildet. 8 Offiziere und 259 Uffz. und Mannschaften wurden abkommandiert. Somit befinden sich Ende November noch 7 Offiziere und 230 Uffz. und Mannschaften in der Ausbildung. Für die geplante Erweiterung des Nebelbereiches wurden zusätzliche 68 Uffz. und Mannschaften zukommandiert.

Auf OKM Befehl wurden Versuche mit Titan-Tetrachlorid im Landnebeleinsatz gemacht und für gut befunden.

Außerdem wurden Versuche mit dem von der Firma Hagenuk hergestellten Schnellverschluß durchgeführt.

 

Vernebelungen im Dezember 1944:

3 Großvernebelungen und 20 Tagesvernebelungen.

In etwa 141400Kg Säureverbrauch.

Update 03.01.2020

 

Flak Eggstedt

 

Update 31.12.2019

 

LS Sylt

 

Update 30.12.2019

 

UGruKo Westerland

Flak Rantum

 

Update 27.12.2019

 

Flak Morsum

 

Update 24.12.2019

 

R-632 mit Schartenturm

 

Update 21.12.2019

 

Hauptgefechtsstand

 

Update 15.12.2019

 

Mammut Hörnum

UGruKo Westerland